Vöcklabruck. Das OKH – Offenes Kulturhaus Vöcklabruck lädt am Freitag, 17.04.2026, herzlich zur Veranstaltung mit Attwenger ein. Zu hören ist das aktuelle Album „wos“, das die Band live mit elektrifizierter Knopfharmonika, Schlagzeug und Elektrobeats zwischen Slangpunk, Traditionsbruch und popkulturellem Experiment entfaltet. Attwenger legen mit „wos“ ihr zehntes Studioalbum vor: 14 Stücke in rund 40 Minuten, in denen sich Dialekttexte, Sequencer-Beats und die elektrifizierte Ziehharmonika zu kompakten Songs und ausgedehnten Hypno-Schleifen verbinden. Die Stücke kreisen um gesellschaftliche Spannungen, Überreizung und Verteilungskonflikte und stellen Fragen nach Entspannung, Gleichberechtigung und möglichen Auswegen, ohne fertige Antworten zu liefern. Das Duo Hans-Peter Falkner (elektrische Knopfharmonika, Gesang) und Markus Binder (Schlagzeug, Elektrobeats, Maultrommel, Gesang) entwickelt seit Anfang der 1990er-Jahre eine eigene Musikwelt zwischen traditioneller Musik, Punkrock, Trap, Hip-Hop, Techno, Dub und Rockabilly. Ihr minimalistisches Konzept löst die Volksmusik aus dem Folklore-Rahmen und richtet sie international aus, mit Texten, die sprachspielerisch, groovend und mentalitätskritisch arbeiten. Kritiken sprechen von „hochwertigem Wahnsinn im Dialekt“ und einem „popkulturellen Universum“, das sich erst live in seiner ganzen Bandbreite zwischen Song-Miniaturen und langen, repetitiven Grooves erschließt. Im OKH entsteht in der von ehrenamtlichen Gruppen kuratierten und abgewickelten Konzertreihe ein konzentrierter Rahmen, in dem die Nähe zwischen Musiker:innen, Text und Publikum die Intensität und Vielschichtigkeit von „wos“ besonders erfahrbar macht.
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Kurze Erklärungen, was dich bei dieser Veranstaltung erwartet.
Live-Musikauftritt von Künstlern oder Bands vor Publikum. Format und Stimmung variieren je nach Genre und Location.
Jamaikanischer Stil mit Studioeffekten wie Echo und Reverb als Klanginstrumente.
Traditionelle alpine Volksmusik mit Akkordeon, Zither und mehrstimmigem Gesang.





