Am Donnerstag, 19. Februar 2026, ist die Wiener Autorin Didi Drobna mit ihrem neuen Roman Ostblockherz (Piper, 2025) im OKH Vöcklabruck zu Gast. Die vielfach gelobte Schriftstellerin widmet sich darin den Spannungen zwischen Generationen, Migration und Sprachlosigkeit – Themen, die nah am Alltag vieler Familien liegen. Über den Roman In Ostblockherz erzählt Didi Drobna von einer Tochter, die nach Jahren der Funkstille zu ihrem erkrankten Vater zurückkehrt. Er spricht kaum Deutsch, sie kaum noch Slowakisch. Zwischen Krankenhausfluren und Erinnerungen entsteht eine zaghafte Annäherung, die Fragen nach Herkunft, Identität und Nähe aufwirft. Der Roman zeichnet ein präzises Bild davon, wie Migration, Sprache und familiäre Rollenverständnisse das Leben prägen. Mit einer klaren, unaufgeregten Sprache öffnet Drobna Räume für Zwischentöne und leises Verstehen – ohne Pathos, aber mit spürbarer Tiefe. Resonanz und Einordnung Die Presse beschreibt Ostblockherz als „scharfsinnig und empfindsam“ (Tijan Sila, 2025) und lobt Drobnas „klare, schnörkellose Sprache“ (Deutschlandfunk Kultur). Das Literaturhaus Wien sieht darin „einen klugen und warmherzigen Roman über das Stolpern durchs Leben“. Didi Drobna, geboren 1988 in Bratislava und aufgewachsen in Wien, wurde bereits mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet. Nach Als die Kirche den Fluss überquerte (2018) und Was bei uns bleibt (2020) bestätigt sie mit Ostblockherz einmal mehr ihren Platz in der aktuellen österreichischen Literatur.
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Breite Kulturveranstaltung mit bildender Kunst, Performance oder interdisziplinärem Programm. Erwarte vielfältige künstlerische Eindrücke.
Literarische Lesung aus Roman, Kurzgeschichte, Lyrik oder Essay, oft mit Einführung und Gespräch.






