Kabarett zwischen Selbstbefreiung und Gesellschaftssatire Sonja Pikart zählt zu den profiliertesten Stimmen des österreichischen Kabaretts. In „Halb Mensch“ untersucht sie mit sprachlicher Präzision und feinem Humor, was Echtheit und Identität in einer normierten Gesellschaft heute bedeuten. Über das Programm In ihrem aktuellen Soloprogramm „Halb Mensch“ widmet sich Sonja Pikart den feinen Rissen im Selbstbild der Gegenwart. Zwischen Alltagsirrsinn und Selbstoptimierung stellt sie die Frage, wie viel Mensch noch in einer Welt bleibt, die Effizienz zum Ideal erhebt. Humor, Analyse und Poesie greifen dabei ineinander – präzise beobachtet und klug verdichtet. Das Stück verknüpft persönliche und gesellschaftliche Perspektiven und bewegt sich souverän zwischen Komik und Nachdenklichkeit. Pikart versteht Kabarett als Ort der Selbstermächtigung und Selbstbefragung – ohne moralische Zeigefinger, dafür mit subversivem Witz. Über die Künstlerin Geboren in Aachen, lebt Sonja Pikart seit 2009 in Wien und zählt zu den wichtigsten Vertreter:innen des zeitgenössischen Kabaretts im deutschsprachigen Raum. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Österreichischen Kabarettpreis (2019, 2024) und dem Salzburger Stier 2026. Ihre bisherigen Programme – etwa „Metamorphose“ und „Ein Spatz, ein Wunsch, ein Volksaufstand“ – fanden breite Resonanz in Medien wie ORF, Süddeutsche Zeitung und Falter. Das aktuelle Werk „Halb Mensch“ markiert eine Weiterentwicklung ihres Stils: analytisch, poetisch, nah an den gesellschaftlichen Diskursen ihrer Zeit. Mehr über die Künstlerin unter www.sonjapikart.com
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Kurze Erklärungen, was dich bei dieser Veranstaltung erwartet.
Kuratierte Ausstellung von Kunst, Objekten oder Informationen, meist zum freien Erkunden.
Kabarett-Show mit Musik, Tanz, Comedy und Theater in intimer Atmosphäre, meist mit Tischbestuhlung und Service.
Breite Kulturveranstaltung mit bildender Kunst, Performance oder interdisziplinärem Programm. Erwarte vielfältige künstlerische Eindrücke.






