Drei Werke, drei Welten – und doch ein gemeinsamer Atem musikalischer Erzählkunst. Wenn das Bruckner Orchester unter der Leitung von Yin‑Chen Lin Rimski‑Korsakows »Scheherazade«, Jacques Iberts Flötenkonzert und Lili Boulangers »D’un matin de printemps« erklingen lässt, entsteht ein farbiges Panorama europäischer Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Rimski‑Korsakows »Scheherazade« öffnet die Tür zu einer Welt aus Legenden, funkelnden Märchenbildern und orchestraler Opulenz. Nur wenige Jahrzehnte später schreibt Jacques Ibert sein Flötenkonzert – eines der strahlendsten des französischen Repertoires. Den Solopart übernimmt Andrea Dusleag aus den Reihen des Orchesters. Den Auftakt bildet Lili Boulangers »D’un matin de printemps«, ein Werk voller jugendlicher Frische und poetischer Leichtigkeit – ein musikalischer Frühlingsmorgen, der in hellen Farben schimmert. Ein Abend, der märchenhafte Fantasie, französische Eleganz und impressionistisches Leuchten in einem Programm vereint.
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