Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen. Alex Stelzer präsentiert Eva Menasse und ihren neuen Roman "Alleinruhelage". Die nötige Hilfe ist quasi vom Himmel gefallen, Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus - und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin womöglich genauer wahr, als Wienerin in der doppelten Fremde. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer "stabilen Alleinruhelage". Eva Menasse hat einen vielschichtigen Roman über die Zwischenbilanz eines Lebens geschrieben, eine gewitzte Reflexion über Fremdheit und Heimat - und das Abschiednehmen. Eva Menasse, geboren in Wien, lebt seit über 25 Jahren in Berlin. Ihrem Debüt "Vienna" (2005) folgten Romane und Erzählungen ("Lässliche Todsünden", "Quasikristalle", "Tiere für Fortgeschrittene"), die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Ihr Bestseller-Roman "Dunkelblum" wurde in zehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Essay "Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne" (2023). 2025 wurde sie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln ausgezeichnet. Eva Menasse, Alleinruhelage, Kiepenheuer & Witsch, 2026 (VÖ: 13.8.2026) https://www.kiwi-verlag.de/
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