Im Gespräch mit Lea-Riccarda Prix stellt Eva von Redecker ihr neues Buch Dieser Drang nach Härte (S.Fischer, 2026) vor. Die darin entwickelte Faschismustheorie betont, dass rechte Mobilisierung vor dem Horizont einer verschlossenen Zukunft erfolgreich ist. Sie schlägt Kapital aus Destruktion. Gegen diese Dynamik helfen weder moralischen Apelle, noch kann ihr aus dem Paradigma industrieller Produktion heraus widerstanden werden. Doch eine „andere“, das heißt transformative und zugleich bedürfnisorientiert-erhaltende Arbeit kann die Zukunft neu öffnen, ohne unverjährbares Leid verdrängen zu müssen. Mit Eva von Redecker (HfbK Hamburg) und Lea-Riccarda Prix (TU Dortmund). Organisiert von Annika Stich
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