Wie wir friedenstauglich und nicht kriegstüchtig werden. Das Dialogforum setzt sich kritisch mit dem Anspruch „kriegstauglich“ werden zu müssen auseinander und bietet Argumente für die Wichtigkeit der Förderung von „Friedenstauglichkeit“ im Bildungsbereich. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: info@wilpf.at Hintergrund: Immer häufiger wird gefordert, dass die Gesellschaft „kriegstauglich“ wird. Das Bundesministerium für Landesverteidigung bietet in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Wien Seminare für Lehrkräfte zur „Stärkung der Umfassenden Landesverteidigung“ an. Dabei soll jede Schule mindestens eine Lehrperson haben, die fundiertes Wissen in Sicherheits- und Verteidigungsthemen vermittelt. Laut Bundesverfassungsgesetz umfasst die Landesverteidigung jedoch auch geistige, zivile und wirtschaftliche Aspekte, sodass es nicht nur um Militär geht, sondern um Friedenssicherung und Schutz der Demokratie. Diese Themen werden bereits von Fachkräften der politischen Bildung unterrichtet, was die Frage aufwirft, warum diese Inhalte von Militärs vermittelt werden sollten und welche Folgen eine sicherheitsorientierte, militärisch fokussierte politische Bildung hat. Friedenserziehung ist seit dem Schuljahr 2023/24 fest in den Lehrplänen verankert, wird jedoch oft vernachlässigt und es fehlt an Ressourcen. Expert*innen für Friedensbildung haben kaum Möglichkeiten, entsprechende Ausbildungen anzubieten und auch die Lehrer*innenbildung ist in diesem Bereich unzureichend. In einer Welt mit zunehmenden Konflikten und Kriegen ist es jedoch wichtiger denn je, junge Menschen auf Gewaltreduktion, Frieden und soziale Gerechtigkeit vorzubereiten. Die Charta der Vereinten Nationen verpflichtet zur Förderung von Frieden und Völkerverständigung, doch wie kann dies erreicht werden, wenn in militärische Aufrüstung investiert wird, während Friedensarbeit oft im Hintergrund bleibt? Welche Auswirkungen hat Militarisierung auf unsere Gese
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