Else Feldman´s selbstständige Buchveröffentlichung war 1921 der Roman Löwenzahn – Eine Kindheit. Sie pflegte engen Kontakt zur Wiener Journalisten- und Literatenszene (z. B. gab es einen verschollenen Briefwechsel mit Arthur Schnitzler) und war 1933 Gründungsmitglied der Vereinigung sozialistischer Schriftsteller, die wegen obrigkeitlichen Verbots nur ein Jahr Bestand hatte. Danach hatte sie kaum mehr Publikationsmöglichkeiten. 1938 wurden ihre Werke, darunter Der Leib der Mutter, von den Nationalsozialisten auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums gesetzt. Am 14. Juni 1942 wurde sie von der Gestapo verschleppt und drei Tage später im Vernichtungslager Sobibór im besetzten Polen ermordet. Die Wr. Kunstkommission interpretiert Werke von vertriebenen und deportierten Komponisten.
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