Sein Name ist untrennbar mit dem 19. Bezirk verbunden, denn in der Döblinger Hauptstr. 20 hat er bis 1938 gelebt. Der aus Döbling stammende Komponist Franz Ippisch (1883 Wien – 1958 Guatemala) war ein bedeutender Künstler in den 20er Jahren. In seiner Wohnung in der Döblinger Hauptstrasse schrieb er bis 1938 mehr als 130 Lieder, zahlreiche Kammermusikwerke die auch vom „Rosé-Quartett“ interpretiert wurden, eine Deutsche Messe sowie mehrere Symphonien. Unter der Ägyde von Richard Strauss und Franz Schalk gründete er die „Wiener Kunstkommission“, eine Vereinigung von zeitgenössischen Komponisten, die eigene Konzertreihen in Wien, Graz und Salzburg veranstaltete. 1938 wurde Franz Ippisch aus Österreich vertrieben und flüchtete nach Guatemala wo er bis zu seinem Ableben 1958 blieb. Dort begründete er 1945 das Nationalorchester welches bis heute besteht. In diesem Konzert, welches dem Gedenken dieses Komponisten gewidmet ist, soll die Wiederuraufführung seines Streichquartettes aus dem Jahre 1907 in seinem Heimatbezirk stattfinden.
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