Hendrik Quast hat die Kunst des Bauchredens erlernt, um sich einem unterschätzten Organ anzunähern: dem Darm. Der eigene Körper dient Quast als Schauplatz einer künstlerischen Auseinandersetzung mit (chronischer) Krankheit und Humor jenseits von Tabus – buchstäblich aus dem Bauch heraus. Im Dialog mit seiner kranken Bauchrednerpuppe nimmt Quast das Publikum mit auf eine metaphorische Reise durch die Eigenheiten und Pathologien des Darms und spricht über Scham, Krankheit und Selbstbestimmung. Hendrik Quast (1985, Celle, Deutschland) ist ein Theatermacher und Performer. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine genussvolle Vorliebe für Themen an den gesellschaftlichen Tabugrenzen, eigenwillige Komik und akribische Recherchen aus. Sie wurden an Einrichtungen gezeigt wie: Sophiensæle, Berlin; Künstler*innenhaus Mousonturm, Frankfurt am Main; Gessnerallee, Zürich; FFT Düsseldorf; RAMPE, Stuttgart, und Kampnagel, Hamburg. Seit einigen Jahren beschäftigt sich Quast vor allem mit der künstlerischen Verarbeitung von Behinderung, chronischer Krankheit, Queerness und Klassismus und nutzt Comedy dafür als performative Strategie. Er lebt in Berlin. Deutsch Ab 14 Jahren 45 min Doppelabend mit Carmen Chraim TICKETS
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