Ein Merkmal dieser Platte ist die Fähigkeit der Band, innerhalb eines Songs das Register zu wechseln. Der Titeltrack pendelt zwischen verspulter Pop-Abstraktion und Ekstase, „Geh mir aus der Sonne" wechselt von Mathrock zu Sixties-Anklängen und zurück, „Was ist das für eine Welt" dreht sich über acht Minuten durch mehrere Aggregatszustände. Klassisches Rock-Line-Up, seit zwei Jahrzehnten aktiv Kreisky spielen im klassischen Viereck: Franz Adrian Wenzl (Gesang), Martin Max Offenhuber (Gitarre), Helmuth Brossmann (Bass), Klaus Mitter (Schlagzeug). Die Band besteht seit über zwanzig Jahren – das Konzert im OKH Vöcklabruck ist eine Gelegenheit, „Adieu Unsterblichkeit" im Konzertraum zu erleben. Wer die Band noch nicht kennt: Kreisky sind auf den gängigen Streaming-Plattformen vertreten, Interviews und Konzertaufnahmen finden sich auf YouTube. Die Wiener Band Kreisky bringt ihr aktuelles Album „Adieu Unsterblichkeit" ins OKH – eine düstere, kraftvolle Liedersammlung, die seit über zwanzig Jahren bestehende Bandgeschichte auf einen neuen Höhepunkt treibt. Kunst-Rock zwischen bitterer Erkenntnis und kathartischer Wucht Wo frühere Kreisky-Alben wie „Blitz" (2018) den Sound in Richtung Pop öffneten und „Atlantis" (2021) Jugend und Aufbruch feierte, schlägt „Adieu Unsterblichkeit" einen anderen Weg ein: Die Songs handeln von dunklen Geheimnissen, Kipppunkten, Momenten des Scheiterns. Vom vorab veröffentlichten „Was ist das für eine Welt" – entstanden für einen gleichnamigen Tatort-Film, in dem die Band auch selbst zu sehen war – bis zum zweieinhalbminütigen Schwergewicht „Die Pedale" zieht sich eine innere Logik durch das Album: Epiphanien des Schlechten, sachlich und ohne Ausweg formuliert.
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Live-Musikauftritt von Künstlern oder Bands vor Publikum. Format und Stimmung variieren je nach Genre und Location.
Filmscreening im Kino, Open Air oder an besonderem Ort, teils mit Einführung oder Gespräch.






