Tiere waren Hauptdarsteller in der Entwicklung von Spiritualität, der Philosophie und der Kulturen. Immer schon waren sie bedeutende Arbeits-, Kriegs- und Sozialpartner. Tierbeziehungen, wie auch die zu anderen Menschen, variieren zwischen enger Bindung und brutaler Ausbeutung. Heute bröckelt die uralte Selbstüberschätzung des Menschen als Krone der Schöpfung, Tiere werden immer stärker zu Mitgeschöpfen mit Moralanspruch. All das begründet ein Menschenrecht auf ein Leben mit Tieren, aber auch deren Anspruch auf ein Leben entsprechend ihren Bedürfnissen. Kurt Kotrschal, geboren 1953 in Linz, ist emeritierter Professor für Verhaltensbiologie an der Universität Wien, er war Nachfolger von Konrad Lorenz am Forschungsinstitut in Grünau im Almtal und Mitbegründer des Wolf Science Center Ernstbrunn sowie Sprecher der AG Wildtiere. Außerdem ist er publizistisch und als Kolumnist tätig. Zuletzt erschien 2020 bei Residenz „"Sind wir Menschen noch zu retten? Gefahren und Chancen unserer Natur", 2022 "Der Wolf und wir" und 2024 "Warum Hunde uns zu besseren Menschen machen" (Brandstätter Verlag). "Mit viel persönlicher Leidenschaft und einem feinen Gespür für die Verbindung zwischen Mensch und Tier eröffnet [Kurt Kotrschal] überraschende Perspektiven auf die Natur. Und er macht deutlich: Der Mensch braucht Tiere als Partner auf der Welt." (Kronen Zeitung) Kurt Kotrschal, Unser Recht auf ein Leben mit Tieren. Reden wir über Hunde, Katzen, Vögel, Fische und das liebe Vieh, Residenz Verlag, 2026 Moderation: Claudia Hofer https://www.residenzverlag.com/
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