Elias Hirschl liest in dieser Veranstaltung aus seinem aktuellen Roman „Schleifen“, der sich mit der Macht von Sprache, Wissenschaftsgeschichte und einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte im Umfeld des Wiener Kreises beschäftigt. Die Lesung richtet sich an Literaturinteressierte, die sich für Gegenwartsliteratur zwischen Satire, Philosophie und Gesellschaftsanalyse interessieren. Elias Hirschl und „Schleifen“ Elias Hirschl, 1994 in Wien geboren, ist Autor, Musiker und Slam-Poet und schreibt Prosa, Theater- und Radiotexte. In den letzten Jahren hat er sich mit Romanen wie „Salonfähig“ und „Content“ als markante Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur etabliert, die politische Sprache, digitale Ökonomie und gesellschaftliche Machtverhältnisse literarisch verhandelt. „Schleifen“, erschienen bei Zsolnay, führt diese Auseinandersetzung auf eine neue Ebene und verknüpft eine persönliche Geschichte mit zentralen Fragen der Sprachphilosophie. Im Zentrum steht Franziska Denk, die im Umfeld des Wiener Kreises aufwächst und an einer eigentümlichen Krankheit leidet: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, entwickelt sich bei ihr sofort. In Otto Mandl, einem brillanten Mathematiker, findet sie einen engen Wegbegleiter, mit dem sie an der Idee einer perfekten Sprache arbeitet. Der Roman verbindet historische und fiktive Figuren, Alltagsszenen und Theorieebene und zeigt, wie sehr Sprache Wahrnehmung, Denken und Zusammenleben strukturiert.
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Kurze Erklärungen, was dich bei dieser Veranstaltung erwartet.
Live-Musikauftritt von Künstlern oder Bands vor Publikum. Format und Stimmung variieren je nach Genre und Location.
Live-Theateraufführung eines Stücks mit Schauspielenden.
Breite Kulturveranstaltung mit bildender Kunst, Performance oder interdisziplinärem Programm. Erwarte vielfältige künstlerische Eindrücke.
Literarische Lesung aus Roman, Kurzgeschichte, Lyrik oder Essay, oft mit Einführung und Gespräch.






