Wenn sich die innere Motivation von Komponist:in, Interpret:in und Publikum in Einklang befinden, entsteht ein gelungenes Konzert: Mit diesem Ansatz geht der Ausnahmecellist Jean-Guihen Queyras in jede Aufführung, um sich ganz der Musik hinzugeben. Für die Sonntagsmatinee im Brucknerhaus hat er sich diesmal mit dem Stuttgarter Kammerorchester zusammengetan, um ein vielseitiges Programm auf die Bühne bringen: Eingerahmt von Joseph Haydns Symphonie Nr. 36 Es-Dur und seinem Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur erklingt das Cellokonzert A-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach und Wolfgang Rihms Komposition Nachtordnung aus dem Jahr 1976: »Das Wort Nachtordnung fand ich unter den Worten der letzten Gedichte Paul Celans. [...] Nachtordnung ist mir Traumlogik; einer der in der Nachtordnung lebt, ihren Gesetzen unterworfen ist, hat eine Grenze überschritten, er hört in sich hinein, unverwundbar… [...] Dieses Stück entstand, indem es sich folgte und trotzdem versucht: aufzubrechen.« (Wolfgang Rihm)
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