Sperrstund is. März 1938: Mit dem »Anschluss« der „Ostmark“ an das Deutsche Reich begann das Wiener Kaffeehaus-Sterben. Die Stammgäste – literarische und politische, jüdische und nichtjüdische wurden vertrieben oder umgebracht, die Kaffeehäuser selbst „arisiert“ – enteignet und „judenfrei“ gemacht. Die meisten mussten daraufhin allerdings früher oder später schließen – es fehlten eben die Stammgäste … Torberg, Polgar, Roth, Gina Kaus, Veza Canetti oder Hilde Spiel schildern eine Zeit, in der Intoleranz, kulturelles Desinteresse und die Furcht vor allem „Fremden“ innerhalb weniger Jahre zum Untergang einer typisch wienerisch-österreichischen Tradition geführt haben. Es spielen: Christine Renhardt, Elisabeth Seethaler, Christoph Prückne TICKETS: € 22.- Vollpreis € 20.- DAS Margareten Grätzl Card € 18.- Unter 27, Studierende, Kolleg*innen (mit Nachweis), Menschen mit Behinderung.
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Kurze Erklärungen, was dich bei dieser Veranstaltung erwartet.
Live-Theateraufführung eines Stücks mit Schauspielenden.
Breite Kulturveranstaltung mit bildender Kunst, Performance oder interdisziplinärem Programm. Erwarte vielfältige künstlerische Eindrücke.





