Wäre der 44-jährige Vladimir Kostadinovic Amerikaner und nicht Serbe mit Wohnsitz in Österreich, er wäre nicht nur bei Insidern als energiegeladener, vielseitiger und auch kompositorisch kreativer Schlagzeugvirtuose in aller Munde. Längst wird er aber von Kollegen der heiß umkämpften New Yorker Szene als einer der ihren begrüßt – auch in heutigen Zeiten noch der Ritterschlag für Musiker, solange sie sich in der Stilistik des modernen Mainstreams auf Bop-Grundlage bewegen. Wie sein Debütalbum entstand „Iris“, sein drittes Leader-Album, im Big Apple, und das in einer Spitzenbesetzung. Solchen Größen konnte er durchaus knifflige Stücke vorsetzen wie etwa das zwischen 9/4-, 7/4- und 5/4-Takt wechselnde „The World Keeps Ending and The World Keeps Going On“ – in der heutigen Zeit fast ein trostreicher Titel.
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