Kabarett über Herkunft, Identität und das Fremdgefühl im eigenen Dorf Romeo Kaltenbrunner kehrt mit seinem zweiten Soloprogramm zurück – und mit ihm kommt die Frage, was Heimat eigentlich bedeutet, wenn man dort gleichzeitig dazugehört und auffällt. Romeo muss heim. Von Wien nach Oberösterreich, weil die Oma wieder mal im Sterben liegt. Was als Pflichtbesuch beginnt, wird zur Zeitreise: ins Heimatdorf, in die Jugend, zu einer alten Liebe, die er damals nicht küssen durfte – aus Gründen, die mit Hautfarbe und fehlenden Hektar zu tun hatten. Kaltenbrunner besucht das örtliche Zeltfest, trifft dieselbe Band wie vor 15 Jahren, dieselben unfreundlichen Gesichter – und stellt sich dabei ernsthafte Fragen zwischen Grillhendl-Duft und Jägermeister: Ist Wien mit seinen liberalen, aber farblosen Menschen wirklich besser? Ist das Dorf die wahre Heimat? Und: Kann man auf ein Vaterland stolz sein, wenn man den eigenen Vater nicht kennt? Heimat mit Dialekt und Fremdheitsgefühl In HEIMWEH erzählt Kaltenbrunner vom Aufwachsen am Land als jemand, der fremd aussieht, aber einen oberösterreichischen Familiennamen trägt und Dialekt spricht. Das Programm bewegt sich zwischen persönlicher Biografie und gesellschaftlicher Beobachtung – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klarem Blick. Das Kabarett richtet sich an Publikum, das Alltagskomik schätzt und gleichzeitig bereit ist, über Zugehörigkeit, Rassismus im ländlichen Raum und familiäre Brüche nachzudenken. Über den Autor Romeo Kaltenbrunner ist Kabarettist, Autor und Schauspieler. HEIMWEH ist sein zweites Soloprogramm.
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Kurze Erklärungen, was dich bei dieser Veranstaltung erwartet.
Live-Musikauftritt von Künstlern oder Bands vor Publikum. Format und Stimmung variieren je nach Genre und Location.
Kabarett-Show mit Musik, Tanz, Comedy und Theater in intimer Atmosphäre, meist mit Tischbestuhlung und Service.
Breite Kulturveranstaltung mit bildender Kunst, Performance oder interdisziplinärem Programm. Erwarte vielfältige künstlerische Eindrücke.






