Die Wiener Songwriterin und multiple Amadeus-Preisträgerin hat sich mit ihrer Stammband in den letzten Jahren sukzessive aus Sitzkonzerten und solchen in dezibelsensibler Umgebung rausgeschmettert. Nachdem die Nachfrage danach aber nicht gesunken ist, blieb nur eines: Eine neue Band musste her, die sich der ruhigeren Seite von Claras Oeuvre annimmt. Die erste Tour mit "The Quiet Version" fühlte sich gut an, dem Publikum gefiel’s, also gibt es nun das entsprechende Album. Wie auch das Live-Programm ist die Platte in zwei Hälften unterteilt: Eine deutschsprachige und eine englischsprachige. Die Sprache ist für Clara Luzia wie ein weiteres Instrument: Die Klangfarbe muss passen. Deshalb gab es - obwohl Clara immer auch auf Deutsch geschrieben hat - bisher keine deutschsprachigen Clara-Luzia-Veröffentlichungen. In diesen Rahmen nun aber passt die eigene Stimmung, die die deutsche Sprache mit sich bringt gut - und es kann sein, dass Clara Luzia mit "The Quiet Version" bald nur mehr Deutsch singt. Live wie auf Platte sorgen Judith Ferstl am Kontrabass, Catharina Priemer-Humpel am Schlagzeug, Kaya Meller an der Trompete und Claudia Kottal an Klavier und Stimme für einen mal soliden, mal fragilen Soundteppich, auf dem es sich Clara Luzia gemütlich macht. Neben altbekannten und neuen Werken aus eigener Feder steht das ein oder andere Cover auf der Setlist - und natürlich finden auch einige von Claras deutschsprachigen Nummern auch Platz. Aktuelles Album: "Horelia" (2025), Asinella https://claraluzia.com/
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