Vor zwei Monaten haben Yellow Eyes sich wieder auf die Speisekarte des exzentrischen Black-Metal-Connaisseurs gesetzt und ihr siebtes Full-Length-Album Confusion Gate ohne Ankündigung veröffentlicht. Nach dem rätselhaften Master’s Murmur, bei dem sie die meisten Metal-Elemente gegen düstere Ambient- und Dungeon-Synth-Collagen sowie Dark-Folk-Untertöne mit mittelalterlicher Instrumentierung tauschten, kehrt die Band nun zurück, um diese abstrakten Motive mit der Wildheit des Black Metal zu verschmelzen. Zu sagen, dass diese Kombination funktioniert, wäre stark untertrieben. Das Album macht seinem Namen für unaufmerksame Hörer alle Ehre: Es schlägt ständig neue Richtungen ein und zieht einem gern den Boden unter den Füßen weg. Chaotische, schlammige Klanglandschaften werden von den hymnischsten Riffs des Jahres abgelöst, nur um kurz darauf wieder ins Chaos zu stürzen. Zunächst ist das alles verblüffend - und bleibt es - und doch ergibt am Ende alles Sinn. Die Skarstad-Brüder erzählten in Interviews, dass sie durch zahlreiche Shows in den letzten Jahren wirklich gelernt hätten, was ihren einzigartigen Sound auf der Bühne funktionieren lässt. Wir fühlen uns geehrt, das Ergebnis dieses Prozesses live in Innsbruck erleben zu dürfen. Ultha gelten mittlerweile seit über zehn Jahren als Aushängeschild des zeitgenössischen Black Metal. Statt das Dutzendfach Erprobte zu imitieren, interessiert sich die Kölner Fünfer-Formation vielmehr dafür, das Genre weiterzuentwickeln und neue Wege auszuprobieren. Vom eher „kaskadischen“ Klang der Anfangstage hat sich die Band nach und nach weiterentwickelt und Elemente anderer Bereiche experimenteller Musik integriert - ohne dabei ihre unverwechselbare Klangsignatur aufzugeben. Das Resultat ist atmosphärischer Black Metal, der stellenweise fast filmisch wirkt, trotz - oder gerade wegen - der ausladenden Dunkelheit zwischen den eruptiven Momenten. Ultha teilen die Leidenschaft, die unbetretenen Pfade des
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A live music performance by one or more artists or bands in front of an audience. The format and atmosphere vary widely depending on the genre and venue.
An extreme metal subgenre defined by fast tempos, shrieked vocals, heavily distorted tremolo guitar, and often raw, lo-fi production. Themes frequently explore darkness, nature, and the occult.



