i waas ned wos es is, oba es is wos. Seit 36 Jahren geht ein Gespenst um in der Musikszene – das Gespenst des Slangpunk. Es hört auf den Namen Attwenger, lässt sich nicht einfangen und taucht regelmäßig in seiner jeweils aktuellen Gestalt in der Öffentlichkeit auf. Womit Attwenger diesmal um die Ecke kommt? Mit wos, dem zehnten Studioalbum. Hinter dieser ganz eigenen Traditions-Entfremdung steckt ein popkulturelles Universum, das von Rock’n’Roll und Polka bis Trip-Hop und Techno reicht. Von zweiminütigen Song-Miniaturen bis zu zwanzigminütigen Hypnoschleifen ist alles drin. Wer Attwenger live erlebt hat, versteht erst die ganze Bandbreite ihrer musikalischen Magie und diesen speziellen Groove, der sich jeder Kategorisierung entzieht. Ein Leben ohne Attwenger ist möglich – aber nicht erstrebenswert. Denn während andere für Inspiration um die Welt reisen, um „Weltmusik“ zu machen, kehrt Attwenger das Prinzip um: Hier musizieren die Wilden selbst. Nicht Weltmusik, sondern eine eigene Musikwelt. Attwenger kombinieren Elemente traditioneller Musik mit Punkrock, Trap, Hip-Hop, Techno, Dub und Rockabilly. Das ursprünglich folkloristische Minimal-Konzept hat sich längst zu einem internationalistischen Soundkosmos entwickelt, mit Texten, die grooven, sticheln, irritieren und gelegentlich komplett durchknallen. Biographisches Hans-Peter Falkner (elektrische Knopfharmonika, Gesang) und Markus Binder (Schlagzeug, Elektrobeats, Maultrommel, Gesang) gründeten ihr Duo Anfang der Neunziger – ohne jeden Plan, den Mainstream zu erobern. Und genau dadurch sind sie zu einer festen Größe jenseits des Mainstreams geworden: eigenständig, radikal, beharrlich weiterentwickelt. Seit ihrem ersten Konzert 1990 in der Arena Wien zieht Attwenger weltweit seine Kreise. Das Debüt most (1991) legte den Grundstein für eine Reihe wegweisender Veröffentlichungen (pflug, luft, song, sun, dog, flux, spot). Konzerte führten sie durch ganz Europa sowie nach London, Amster
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A live music performance by one or more artists or bands in front of an audience. The format and atmosphere vary widely depending on the genre and venue.
A Jamaican genre born from reggae, using studio effects — echo, reverb, and delays — as instruments in their own right to create spacious, hypnotic soundscapes.
Electronic music stripped back to its essentials — sparse, repetitive, and hypnotic, using very few sonic elements to create a focused and trance-inducing effect.





