Alter(n), Behinderung, Einsamkeit, Trauer und Sterben sind gesellschaftlich und politisch geprägte Erfahrungsräume. Die Veranstaltung ermöglicht eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie dementsprechende Erfahrungen durch künstlerische Praktiken sichtbar gemacht und kritisch reflektiert werden können. Ausgangspunkt bildet dabei die Interozeption—die Wahrnehmung innerer körperlicher Zustände. Wahrnehmung wird in diesem Zusammenhang nicht nur als sinnliche Erfahrung verstanden, sondern als prozesshaft und dadurch auch als erkenntnistheoretisch, kulturell und politisch wirksam. Im Zentrum steht die Frage, wie Wahrnehmung entsteht, wie sie künstlerisch, medial und diskursiv geformt wird und welche gesellschaftlichen Funktionen sie erfüllt. Am Podium werden Garry Barker (Leeds Arts University), Katja Heitmann (Tilburg, NL), Iza Kavedžija (University of Cambridge), Sonja Rinofner-Kreidl (University of Graz) ihre Perspektiven zum Thema Interozeption sowie deren Bedeutung für künstlerische Auseinandersetzungen mit Einsamkeit, Altern, Trauer und Tod diskutieren. Die Veranstaltung bringt Studierende, Forschende, Praktiker:innen und Interessierte aus verschiedenen Disziplinen mit der Öffentlichkeit zusammen. Der Roundtable fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Schwerpunktbereichs „Wahrnehmung: Episteme, Ästhetik, Politik“ der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz statt.
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