DEVON ALLMAN‘S BLUES SUMMIT Devon Allman Foto: Venla Shalin Devon Allman’s Blues Summit präsentiert eine seltene Konstellation zeitgenössischer Bluesautoritäten, die in dieser Form nur wenige Male außerhalb der USA zu erleben ist. Initiiert und geleitet von Devon Allman, – einem Musiker, der sich seit Jahren als stilistisch eigenständige Stimme innerhalb der amerikanischen Blues- und Roots-Szene etabliert hat – versammelt das Projekt Persönlichkeiten, die jeweils eigene Kapitel der jüngeren Bluesgeschichte repräsentieren. Jimmy Hall (Wet Willie), seit den 1970er-Jahren prägender Sänger und Harmonikaspieler im Grenzbereich zwischen Southern Soul, Rhythm & Blues und Rock, gilt bis heute als einer der markantesten Vocalisten seines Genres. Bernard Allison führt das musikalische Vokabular seines Vaters Luther Allison in die Gegenwart weiter: mit einer Spielhaltung, die den Chicago-Blues um funkige Texturen und moderne E-Gitarren-Akzente erweitert. Claudette King wiederum steht für die unmittelbare Verbindung zum klassischen Electric Blues; ihre Stimme und Bühnenpräsenz machen nachvollziehbar, warum die US-Presse sie wiederholt als „The Princess of the Blues“ bezeichnet hat. Der Summit ist weniger ein traditionelles Konzertformat als ein kuratiertes Treffen eigenständiger musikalischer Handschriften. Der Fokus liegt auf Interaktion, Stilvielfalt und der historischen Spannweite des Genres – vom urbanen Blues der Nachkriegszeit über Southern-Varianten mit Soul-Affinität bis zu zeitgenössischen, rockorientierten Ausprägungen. In den USA wurde die Produktion bereits als „one of the most dynamic live collaborations in modern blues“ beschrieben; in Europa markiert sie eine der seltenen Gelegenheiten, diese Künstler in einer gemeinsamen, dramaturgisch verdichteten Show zu erleben. Was hier entsteht, ist ein Panorama des amerikanischen Blues, das sich nicht über Nostalgie definiert, sondern über die unmittelbare Präsenz seiner Protagoni
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A live music performance by one or more artists or bands in front of an audience. The format and atmosphere vary widely depending on the genre and venue.






