Die Ankündigung des neuen Danger Dan-Albums “Keine Angst” (VÖ: 02.0.2026) kommt – in Anbetracht der Nachrichtenlage – genau im richtigen Moment. Denn was wir jetzt brauchen ist kein Plädoyer für die Liebe oder halbgares Gesülze über Gemeinschaft. Es ist Zeit für Antifaschismus, radikale Kunst, für den Protest und für eine schonungslose Auseinandersetzung mit der Gegenwart, der Welt und uns selbst. Aber natürlich mit einer gewissen Nonchalance, diesem besonderen feinsinnigen Humor. Wir brauchen also Danger Dan. Das Klavier, die rote Bomberjacke, vor allem diese einmaligen Lieder und keine Angst. Eher zufällig hatte Danger Dan vor fünf Jahren mit seinem ersten Klavieralbum den Zeitgeist getroffen und die Köpfe und Herzen der Menschen erreicht. Das mit Gold ausgezeichnete DIY-Album „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ wurde gegen jede Wahrscheinlichkeit eins der erfolgreichsten Pianoalben aller Zeiten. Aus dem Erbe der politischen Liedermacherbewegung, seiner eigenen Punk- und Hip-Hop-Sozialisation und einem von Giganten wie Randy Newman inspirierten Storytelling erfand Danger Dan damals ein komplettes Genre, das es in dieser Form vorher nicht gab. Seine ganz spezielle Art von romantischem Agitprop-Chanson formuliert er nun auf „Keine Angst“ in Vollendung aus. Danger Dan hat der Versuchung des großen Boheis widerstanden und also alles richtig gemacht. Es gibt auf diesem Album weder aufgeblasene Orchester oder Chöre noch übertrieben viele sonstige Instrumente, es treten auf und wirken: das Klavier, die Stimme, diese einmaligen Texte. Es geht auf „Keine Angst“ um nichts geringeres als um Leben und Tod, es geht um Anleitungen zum Widerstand gegen die faschistische Gefahr, aber auch um die Liebe, Versicherungsvertreter, Kneipenschlägereien und den sogenannten Sinn des Lebens und die Frage, was am Ende bleibt. Aufgenommen hat Danger Dan das neue Album mit seinem Bruder Panik Panzer einfach bei sich zuhause. Abgemischt hat es Ph
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A live music performance by one or more artists or bands in front of an audience. The format and atmosphere vary widely depending on the genre and venue.




