Donnerstag, 21. Mai, 20:00 Uhr Foster / Griener / Weber & Swell Michael Foster ist Saxophonist, Multiinstrumentalist und Kurator aus New York. Sein künstlerischer Fokus liegt auf dem Schnittpunkt von Improvisation und queeren Identitäten, Noise und freier Improvisation. Er nutzt einen breiten, vom „Texas Tenor“-Traditionsklang inspirierten Ton in Kombination mit umfangreichen instrumentalen Präparationen. Aktuelle Projekte sind u. a. The Ghost, Michael Foster with Strings, das Foster-Crawford-Sullivan Trio, das Foster-Weber-Griener Trio sowie Duos mit Ben Bennett, Richard Kamerman und Leila Bordreuil. Er arbeitet häufig mit Nate Wooley, Brandon Lopez, Sean Meehan, Marina Rosenfeld, Sarah Hennies, Lydia Lunch, William Parker u. v. a. zusammen und war zudem mit Gruppen wie Psychic TV (auf deren letztem Album), Spiritualized und Thee Oh Sees tätig. Michael Griener (geb. 1968), autodidaktisch geprägt durch das intensive Hören und Zusammenspiel mit älteren Kolleg*innen, begann seine musikalische Laufbahn als Teenager mit dem Bassklarinettisten Rudi Mahall. Seit 1988 freischaffend tätig – zunächst in enger Zusammenarbeit mit Günter Christmann in Hannover –, zählt er seit seinem Umzug nach Berlin (1994) zu den vielseitigsten Schlagzeugern der aktuellen Jazzszene. Seine Arbeit mit Mal Waldron, Butch Morris, Tal Farlow, Evan Parker, Aki Takase, Tony Malaby u. v. a. belegt dies eindrucksvoll. Seine über 30-jährige Kooperation mit Jan Roder wurde von der Presse mehrfach als „wahrscheinlich das populärste Rhythmusteam der Berliner Jazzszene“, „eine der besten Rhythmusgruppen Europas“ und „einer der aufregendsten und eingespieltesten Dynamos des NowJazz“ bezeichnet. Seit 2002 lehrt er Jazzschlagzeug an der Musikhochschule Dresden. 2006 erhielt er beim Neuen Deutschen Jazzpreis die Auszeichnung „Kreativster Solist“. Seine Musik ist auf zahlreichen Veröffentlichungen u. a. bei Intakt, HatHut, FMP, Jazzwerkstatt und Moers Music dokumentiert





