Bei ermäßigten Karten ist die Vorlage der Ermäßigungsberechtigung beim Eintritt unbedingt erforderlich. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! LITERARISCHE SOIREE: „FISCHGRÄTENTAGE“ UND ANDERE GRENZÜBERSCHREITUNGEN Elke Laznia liest aus FISCHGRÄTENTAGE Marianne Jungmaier liest aus GESANG EINES WOMÖGLICH AUSGESTORBENEN WESENS Miriam Laznia: am Klavier Lesungen & Gespräche im Rahmen der Reihe communale oö 2026 Fischgrätentage Fischgrätentage führt uns in eine Zwischenwelt, deren Ausgang offen ist. Freilich ist es am Ende die Sphäre des Todes, vorerst aber des zunehmenden Körperverlusts, der Gebrechen und Traumgespinste, zugleich auch der Nähe und des Vertrauens. Erlebtes taucht wieder und wieder auf, verwandelt sich, Raum und Zeit machen sich selbstständig, öffnen neue Bewusstseinsräume. In eindrücklichen Sprachbildern sind alltägliche Momente aufbewahrt, die „Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt“ (Peter Handke) in den Rhythmus des Atems gebannt; irritiert und beglückt nimmt man wahr: Heute kann alles sein, alles ist heute, wir können alles sein, zu allem werden, wir sind unsere Orte, unser Land und unsere Vorfahren, unsere Lieben. Elke Laznia fokussiert in Fischgrätentage das, was die Zeit mit unseren Körpern macht, mit unserem Geist, was Bindungen sind, was von ihnen bleibt. Und immer geht es um den Verlust. Der Verlust als die Quelle, an die jede/r angeschlossen ist. Der Verlust, der teilbar und mitteilbar ist. Es ist ein poetisches Schreiben entlang der letzten Dinge, wider das Nützlichkeitsdenken und die marktgängige Optimierung unseres Bewusstseins. Damit der menschliche Geist nicht restlos von der Maschine ersetzt wird, darf er nicht selbst maschinenhaft werden. Lyrik ist dabei ein wirksames Antidot. Elke Laznia, geboren 1974 in Klagenfurt, lebt als freie Schriftstellerin in Salz- burg. Textveröffentlichungen in manuskripte, SALZ etc. 2012 Rauriser Förderungspreis, und manuskripte-Förderungspreis, 2013 M






