Berlin, Mitte der 90er: Zwei Teenager aus dem Ost-Berliner Umland landen in der gerade freigelegten Stadt, tanzen auf Acid-House-Partys in besetzten Hallen und finden dabei, was sie zusammenhält. Aus Gernot Bronsert und Sebastian Szary wird Modeselektor - benannt nach einer Funktion am Roland RE-201 Space Echo - und aus einem DJ-Duo eine der prägenden Kräfte elektronischer Musik der letzten zwei Jahrzehnte. Über BPitch Control und die eigenen Labels Monkeytown Records und 50Weapons formen sie ein eigensinniges Stück Clubgeschichte: Sound zwischen IDM, UK Bass, Dubstep, Techno und Hip Hop, zusammengehalten von maximalem Druck und einem Sinn für das Absurde. Die Kollaborationsliste liest sich wie ein Who's Who des globalen Undergrounds: Thom Yorke ist auf dem Album "Monkeytown" gleich zweimal zu hören, dazu kommen Blixa Bargeld, Iggor Cavalera, Omar Souleyman und Anti-Pop Consortium. Und dann ist da Moderat - das Gemeinschaftsprojekt mit Sascha Ring aka Apparat, das sich zur eigenständigen Band entwickelt und ausverkaufte Konzerte weltweit füllt. Chaos, Humor und echte Neugier: das war und ist der Kern bei Modeselektor. Nun erscheint "Classics Vol. 01" - CV steht nicht zufällig für Curriculum Vitae. Was ursprünglich als Neuaufnahme alter Tracks der Alben "Hello Mom!" und "Happy Birthday!" geplant war, nahm eine unerwartete Wendung. Für die Arbeit mussten Festplatten gerettet werden, die seit 15 Jahren nicht mehr am Netz waren - macOS9, Logic Silver, zweite Ableton-Version. Was als Archäologie startete, endete als Neukompositionen. "Blockchain" trägt die Energie des 2007er "Black Block", hat das 8-Bit-Korsett des Originals aber gegen ein puristisches Techno-Arrangement getauscht. Tracks wie "Tetrispack", "Suckerpin" oder "Kill Bill" dienten als Ausgangsmaterial - wurden auseinandergebaut, neu interpretiert oder letztlich nur als abstrakte Inspiration genutzt. "Dieses Back-to-the-Roots-Feeling einfangen, mit Bierchen-Geruch und Tabakkrümel-Textur", so be
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A live music performance by one or more artists or bands in front of an audience. The format and atmosphere vary widely depending on the genre and venue.
A UK-born electronic genre defined by syncopated half-time rhythms, deep sub-bass, and heavy low-frequency sound design. The original Bristol/London style differs significantly from the later American variant.
A DJ event features one or more disc jockeys mixing and playing recorded music live for the audience, creating a continuous flow of sound tailored to the dancefloor or setting.






