Der Mord von Frauen. Das ist ein alltäglicher Vorgang. Und alle helfen mit. Die Gesetze. Die Gerichte. Die Medizin. Die Arbeitgeber. Österreich – das Land der toten Frauen? Frauen werden ermordet, weil sie Frauen sind. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen nach solchen Taten häufig die Täter im Mittelpunkt, die Opfer und ihr ausgelöschtes Leben geraten schnell in den Hintergrund. Marlene Streeruwitz setzt bewusst einen anderen Schwerpunkt. Auf Basis intensiver Recherchen entwickelt sie mehrere miteinander verknüpfte Monologe, die reale Fälle aufgreifen und in einen gemeinsamen Zusammenhang stellen. Dadurch werden die gesellschaftlichen Muster und patriarchale Strukturen sichtbar, die solchen Taten zugrunde liegen. Die Stücke entstehen ohne starres Regiekonzept und werden in Workshops, Schreibprozessen und improvisatorischen Proben kontinuierlich weiterentwickelt. Text, Bewegung, Musik, Tanz sowie Licht- und Soundgestaltung greifen ineinander und schaffen eine offene, zeitgenössische Form des Autorinnentheaters. Ein zentrales Anliegen des Formats ist die Stärkung feministischer und nicht-binärer Perspektiven sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen wie Machtstrukturen, Geschlechterrollen und Sprache. Durch Publikumsgespräche und interaktive Elemente wird der Austausch über die behandelten Inhalte gefördert und das Theater als Ort des kulturellen und politischen Diskurses verstanden. Gleichzeitig schafft das Format Raum für Vernetzung, künstlerische Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung feministischer Theaterpraxis. REGIE Sarah Milena Rendel LESENDE Verena Wagner, Katharina Bacher, Lina Hofstädter, Gina Disobey, Katja Wilhelm, Christin Anna Kasseroler und Margit Haid Das „≠igfem Autorinnen Theater“ ist ein experimentelles Theaterformat der Interessengemeinschaft feministische Autorinnen, das feministische Literatur mit performativen und interdisziplinären Theaterformen verbindet. Im Mittelpunkt steht die aktive Mitgesta
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Short explanations of what to expect at this event.
A live staged performance of a play or dramatic work by actors performing in front of an audience, covering everything from classical to contemporary theatre.
A broad cultural event encompassing visual arts, performance, or interdisciplinary creative programming. Expect a diverse mix of artistic experiences and cultural expression.
A hands-on session where participants actively practise a skill, explore a topic, or work through a creative challenge together under the guidance of a facilitator.


