Electro Swing hat einen Geburtsort, und der liegt nicht in Paris oder New York, sondern in Linz. Hier hat Marcus Füreder, Jahrgang 1974 und ausgebildet an der Linzer Kunstuni, 2003 sein Label Etage Noir gegründet, hier sind die ersten Platten entstanden, auf denen Jazz und Swing auf House-Beats trafen. 2004 brachten die EP "KissKiss" und das Album "Rough Cuts" den Durchbruch, FM4 schickte die Mischung unter dem Namen Parov Stelar ins Land hinaus, und von dort ging es ziemlich schnell ziemlich weit. Seit dem ersten Auftritt mit Liveband im November 2005 sind mehr als 1.000 Konzerte dazugekommen: Coachella, Glastonbury und Sziget, zweimal ausverkauft am Broadway in New York, 100.000 Menschen beim Fête de l'Humanité in Paris. "Catgroove" und "All Night" wurden zu Clips mit zig Millionen Aufrufen, Kampagnen für Audi, Google und Nespresso trugen den Sound in Wohnzimmer, die das Wort Electro Swing noch nie gehört hatten. Daheim gab es dafür eine lange Reihe Amadeus Awards, 2013 unter anderem für das Album des Jahres und den besten Live-Act. Mehr als 20 Alben stehen inzwischen im Regal. Das jüngste heißt "Artifact" und ist mit einem fast 40-köpfigen Orchester entstanden, für einen, der im Studio sonst alles selbst in der Hand hat, eine Übung im Loslassen. "Wenn du plötzlich etwas anderes machst als bisher, dann lernst du viel über dich selbst", sagt Füreder dazu, der nebenbei auch malt und 2021 großformatige Bilder im Francisco Carolinum zeigte. Linz hat ihn seither immer wieder auf der Bühne gesehen. Am 10. Juli 2027 kommt Parov Stelar mit Band zum Ahoi! Pop Sommer zurück, und diesmal braucht es Platz: Swing im XXL-Format, für alle, die "Catgroove" einmal nicht aus dem Handy hören wollen. Die halbe Welt hat er schon bespielt. Nach diesem Konzert ist die Heimfahrt angenehm kurz. https://www.parovstelar.com/ Zutritt zu Abendveranstaltungen ist Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr nicht gestattet. Der Zutritt zu Abendveranstaltungen ist Kindern ab d






