SUMMER SESSIONS Was einst als kleine Bastion für roh klingenden Garage‑Rock startete, hat sich in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten zu einem unverzichtbaren Forum einer lebendigen, vielgestaltigen Gegenwartsmusikszene entwickelt, in dem künstlerische Kühnheit und subkulturelle Vielfalt nicht nur toleriert, sondern konsequent gefördert werden. Dieser Anspruch, sich jenseits konventioneller Musikindustrie‑Logiken zu positionieren und stattdessen kuratorisch wie ästhetisch einen offenen, experimentellen Raum zu schaffen, ist bis heute charakteristisch für das Eleven Empire‑Projekt im Rockhouse Salzburg. Die Summer Sessions markieren einen besonderen Höhepunkt im jährlichen Kalender: Sie bündeln an einem Abend mehrere sorgfältig ausgewählte Acts, deren gemeinsame Nennung mehr ist als eine bloße Auflistung von Bands. Vielmehr spiegelt sich hier eine kuratorische Haltung von globaler Underground‑Elektronik über post‑punkige Reibungsflächen bis zu rhythmisch ungewohnten Schichtungen und narrativen Visionen. In der Vergangenheit standen diese Sessions im Zeichen der Entgrenzung: Künstlerinnen und Künstler wie HHY & The Kampala Unit, Descartes A Kant und Morena Leraba eröffneten dem Publikum unterschiedliche Perspektiven auf zeitgenössische Musik jenseits gängiger Kategorisierungen, indem sie afro‑elektronische Rhythmen, psychedelische Texturen und eine generell transkulturelle Performance‑Sensibilität miteinander verbanden. In ihrer Struktur wie in ihrem Selbstverständnis verweisen die Summer Sessions auf ein Grundprinzip von Eleven Empire: die radikale Offenheit gegenüber musikalischer Innovation, die Anerkennung von Sound als kollektives Existenzfeld und die Behauptung eines unabhängigen Raums im kulturellen Gefüge Salzburgs. Diese Haltung hat sich in den Jahren vor 2026 kontinuierlich verfestigt, nicht zuletzt durch die Präsenz zahlreicher Acts, die im weiteren Verlauf ihrer Karriere bedeutendere Positionen eingenommen haben,
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Raw, high-energy rock with a rough, unpolished sound rooted in the 1960s and revived in the early 2000s. Prioritises attitude and immediacy over technical refinement.






